Einwinterung / Überwinterung der lifepo4 Batterien
Spielt die Außentemperatur eine Rolle? Lithium-Batterien im Wohnmobil sicher Einwintern
Dieter Busch
Letztes Update: vor 3 Jahren
Gehen LifePO4-Batterien bei Minusgraden kaputt? Die Antwort: bei einer reinen Entladung passiert bei den meisten Batterien nichts, sie können ganz normal benutzt werden zum Teil bis minus 30 Grad.
Würden sie jedoch bei unter 0 Grad geladen, nehmen alle Batterien an der Anode bzw. Kathode Schaden, zumindest dann, wenn sie nicht über ein eigenes Heizsystem aufgewärmt werden. Die reine Lagerung bei Minusgraden aber, ist laut den Datenblättern aller Batterien die und bekannt sind, kein Problem.
- Alle Verbraucher nicht nur ausschalten sondern auch von der Batterie trennen, der Ruhestrom eines Wohnmobil ist schon ausreichend um einen voll geladenen lifepo4 Akku innerhalb von zwei Wochen total zu entleeren
- Batterien geladen Einwintern, dass bewegt sich immer in den Bereichen um 60 bis 80 Prozent der verfügbaren Kapazität. Daran sollte man sich halten.
- Während der Einwinterung Ladezustand regelmäßig prüfen
Die schlechteste Situation für LifePO4-Batterien ist, wenn sie zu tief entladen werden. Zwar sind die Batterien eigentlich immer mit einem eigenen Batteriemanagementsystem ausgestattet, welches ein tiefes Entladen verhindert. Doch nach der Abschaltung bleibt für das durch das Management-System nur eine begrenzte Restenergie übrig ( ca 10%). Wird der Akku nicht in kurzer Zeit wieder geladen kann auch diese Restkapazität verbraucht werden. Dann schaltet sich das eigene BMS des Akku ab und es kann kein normales Laden mehr erfolgen. Demnach entlädt die Batterie schlicht wegen dem langen Stehen und den nicht getrennten Verbrauchern doch extrem tief.

Diese Batterien sind mit einer Heizung ausgestattet, die es ermöglicht, bei Temperaturen bis zu -35°C zu funktionieren. Dies ist besonders nützlich, wenn der Einbauort außerhalb des Aufbaue erfolgen soll.